„Im Tal der Einfachheit“

 

Vor 11 Jahren las ich in der Rheinischen Post einen Artikel über das Leben von Friedmund Sonnemann auf seiner Königsfarm. In einem abgelegenen Hunsrück-Tal lebt er ohne fließend Wasser, ohne Strom, ohne Gas.  Den Artikel hatte ich aufgehoben und gestern wiedergefunden. Und ich dachte mir, vielleicht finde ich ja was im Internet über ihn, ob er wohl immer noch so lebt? Tut er! Er ist glücklich Eins mit der Erde, so sagt er, und wenn man ihn anhört, dann glaubt man es auch. Seine Sprechgeschwindigkeit zeugt wirklich davon, dass er so gut wie nie in der Stadt sein kann sondern zurückgezogen und in Ruhe und im Einklang mit der Erde lebt.

In diesem Bericht sagt er, dass er alles hat, was er zum Leben braucht und ich frage mich, wie unsere Welt wohl aussähe, wenn das „alles“ der Konsumwelt ähnlich wenig wäre.

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