Santvlught

Ich bin im Urlaub. Meer. Hund. Sonnenaufgang. Leckere Pizza. Wein. Und ein Ferienhaus, das einfach nur großartig ist. Es gehörte einst dem Maler Ferdinand Hart Nibbrig, er hat es sich jedenfalls wunderschön gemacht hier, die Atmosphäre ist traumhaft, er war sicherlich völlig anders eingerichtet und eine Zentralheizung und ein Bad wird er so auch nicht gehabt haben, aber man spürt doch die besondere Stimmung. Ob sein Sohn auch hier malte? Vermutlich nicht, er verlor den Vater mit 12 und führte ein Leben über die Welt verteilt. Santvlught wird nicht dazu gehört haben. Jedenfalls findet man dazu nichts.

Jetzt ist es ein Ferienhaus, ein wunderschönes dazu, ich könnte glatt hier wohnen, das sage ich nicht von vielen Häusern, die ich als Urlaubsdomizil wunderbar finde, aber zum immer darin leben nicht. Doch dieses Haus hat etwas, das verwunschene Grundstück mit den hohen Bäumen und dem verborgenen Kühlkellerverlies, der direkte Zugang zum Strand, der alte Holzboden, die knarzenden Türen, die alte Küchenzeile, das Holz vermutlich noch im Original, hier fühlt man sich wohl. Hier könnte ich mir vorstellen zu wohnen.

Nächstes Jahr gehe ich in Pension. Ich werde dann sicherlich nicht hier wohnen 😉 aber für meine Träume ist dann viel mehr Platz.

Was habt Ihr für Träume?

1-IMG_1983

Und da sitze ich grad und schreibe das alles 😀

  1. Das finde ich richtig schön, dass du dich wohl fühlst an deinem Urlaubsort 7 in deinem Urlaubsdomizil. So soll er doch auch sein, der Urlaub.
    Du fragst nach Träumen. Ein Thema über das ich in letzter Zeit auch ab und an nachdenke. Irgendwie verändern sich Träume im laufe der Zeit. Vielleicht passen sie sich manchen Situationen an … und manchmal frage ich mich, ob das überhaupt gut ist, Träume zu haben, weil man dann unter Umständen enttäuscht ist, weil sie sich nicht verwirklichen lassen. Träume sind oft so unrealistische und abstrakte Wunschvorstellungen. …… Vielleicht wird man durch das Leben selbst einfach auch nur „bescheiden“ ……
    Hach, ich lebe ohne Wehmut einfach jetzt. Schaue, was mir das Leben bietet und entscheide dann, ob ich das so annehme oder versuche etwas daran zu ver-ändern. ….und aus dem was da so kommt, versuche ich etwas zu machen, was mir gefällt.
    Meine Träume als junge Erwachsene konnte ich teilweise verwirklichen, — aber nicht zu Ende leben, weil das Leben so mal ganz anders kam, als ich mir das erträumt habe …… natürlich habe ich Wünsche, ABER …… ich kenne auch eine Realität …..

    Viel Spas noch im Urlaub und lass dir die Träume nicht nehmen …..

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